Dirndl Fotoshooting – Sommerkleid mal anders?

Ich finde es irgendwie schon witzig: Vor ein paar Jahren galten Frauen noch als altmodisch oder gar bäuerlich, wenn sie sich in mit traditionellen Dirndl gekleidet haben. Ich möchte ehrlich sein: Mir haben die Kleider früher auch nicht gefallen. Die Farben waren mir zu dunkel und blass und die meisten Muster auf den Schürzen zu abgedroschen. Ich hätte mich damit auch niemals irgendwo sehen lassen.

Aber mittlererweile gibt es einen solch großen Markt weil fast jede Frau eines oder gleich mehrere besitzen will um sich bei passenden Gelegenheiten – das Münchner Oktoberfest allen voran – in diese bayerische Tracht zu werfen. Ich schätze das ist nicht überall in Deutschland so, aber die meisten Touristen passen sich da an, wenn sie in den Freistaat kommen. Und dann sieht man Horden verkleideter Menschen zum „heiligen“ Bierkrug pilgern.

ich beim Dirndl-Shooting 🙂 (foto © Coka)

Nun gut, genug gelästert. Auch für mich war ein schickes Dirndl, genauer gesagt ein Mini Dirndl, dabei. Im Internet findet man eine gigantische Auswahl, da kann kein Laden mehr mithalten. Vor allem wenn es um günstige Dirndl geht: Man findet eine ganze Reihe unter 100 Euro, viele kosten sogar nicht mal 70. Da ist klar, dass der Stoff kein absolut hochwertiger ist, aber immerhin Baumwolle und gut genug für die paar Mal im Jahr, bei denen es aus dem Schrank geholt wird.

Noch etwas geschichtliches am Rande: Dirndlkleider waren ursprünglich so etwas wie „Uniformen“ für Bedienstete. Weil sie so hübsch waren, wurden sie aber recht bald von den betuchteren Damen zum Sommerkleid erkoren. Es gibt sie in kurz (Mini), mittellang („Midi“ – bis zum Knie) und lang (bis zum Knöchel). Mir gefällt erstere Variante am besten, da so die Beine gut betont werden 🙂

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