Fairtrade und Bio

Seit einiger Zeit bin ich auf Bionahrung umgestiegen, und könnte das auch nie mehr umkehren. Wenn man mal damit begonnen hat, sich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen, dann ist das so einer der ersten Schritte würde ich sagen. Je mehr man liest und aus Ernährungswissenschaftler-Vorträgen mitbekommt, desto mehr ist man praktisch innerlich gezwungen, sich umzustellen. Es wird einem dann klar, dass unsere gesamte westliche Ernährung heute nichts mehr mit natürlicher Menschennahrung zu tun hat. In den ganzen Fertigprodukten ist nichts mehr Naturbelassenes Rohes drin. Im Gegenteil, die Inhalte sind verarbeitete, veränderte Lebensmittel ohne natürliche Nährstoffe und statt dessen voll von Chemie wie etwa Citronensäure oder vielen E-Nummern.

Dann geht es damit weiter, dass täglicher Fleischkonsum nicht natürlich ist und deshalb krank machen soll (z.B. Krebs) und schon garnicht darf man das Fleisch von Masttieren aus Massenhaltung essen. Das geht wirklich überhaupt nicht. Dabei möchte ich nicht ins Detail gehen, die meisten wissen wohl wie es den Tieren ergeht. Und dass sie auch mit unnatürlichen Stoffen vollgestopft werden wie Antibiotika und Mastfutter. Indirekt essen wir diese Antibiotika dann mit und wundern uns über Bakterien-Resistenzen. Und seltsame Krankheiten und Allergien, die wir immer mehr bekommen. Und dann eben das ganz gespritzte und genmanipulierte Obst und Gemüse. Chemikalien und verändertes genetisches Material aus den Pflanzen kann in unserem Körper geradezu hochgiftig wirken.

Und neben der Ernährung geht es bei mir noch weiter mit anderen Produkten, die ich mit gutem Gewissen kaufen will. Dazu gehören bestimmte Naturkosmetika, die auch noch wirklich welche sind. Denn auch das Wort Naturkosmetik wird viel missbraucht. Und zu guterletzt kaufe ich z.B. nach Möglichkeit Fairtradekleidung. Hier gibt’s Fairtrade Mode Shops online, in denen ich zumindest Basic-Kleidung kaufen kann. Z.B. Kaputzenshirts für die Freizeit, Tank Tops und ähnliches. Weil auch die Behandlung der Menschen in der dritten Welt ist mir nicht egal, und ich kann es, wie wir, alle, mit meinem Kaufverhalten beeinflussen. Was man tun kann, sollte man tun. Wenigstens in dem kleinen Rahmen, den man als einzelner hat. Je mehr das begreifen, umso besser wird unsere Welt.

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