Damenshirt bei Otto Versand sorgt für Entrüstung!

Ein Damen-Shirt sorgt bei Otto für entrüstete Kunden und Kundinnen. Ein T-Shirt für junge Damen mit dem Aufdruck „In Mathe bin ich Deko“ hat in Österreich einen regelrechten Sturm an Unmut für den Otto Versand ausgelöst. Das Kleidungsstück wurde aufgrund seiner sexistischen Aussage kritisiert. Auf seiner Facebook-Seite kann sich www.otto.de kaum mehr vor wütenden Diskussionen über Sexismus und Klischees retten.

Eine eindeutige Meinung zu dem Thema haben nicht nur die Facebook-User, sondern auch die Kinderfreunde Oberösterreich und die SPÖ-Frauen Oberösterreich. Das Shirt und seine Aussage werden als kontraproduktiv und absurd bezeichnet.

Dass Mathe lediglich den Jungs vorenthalten ist und, dass Mädchen lediglich den Klassenraum schmücken können ist eine Botschaft, die auf keine Fall vermittelt gehört. Es sei übrigens gesagt, dass Otto auch Shirts für Jungs mit der Aufschrift „Matheallergiker“ anbietet. Dahinter steht allerdings nicht eine ganze Reihe von sozialen Vorurteilen und die Degradation von Frauen auf hübsche Objekte.

Wie Otto auf die Vorwürfe reagiert

Um dem Ansturm von Vorwürfen auf Facebook entgegenzuwirken, antwortete Otto mit einem eigenen Beitrag. Gefordert wurde die Herausnahme des Shirts, das bereits so viele beleidigt hatte, worauf Otto erklärte man müsse verstehen, dass den Kunden und Kundinnen ein breites Warenangebot zur Verfügung gestellt werden soll, aus dem sie wählen können.

Für die AnklägerInnen war diese Reaktion fast noch schlimmer als das eigentliche Shirt. Die fehlende gesellschaftliche Verantwortung bei Otto hat das Unternehmen mit Sicherheit einige Feinde eingehandelt.

Das Unternehmen Otto

Der Versandhandel Otto wurde 1949 von Werner Otto gegründet und hat seine Hauptniederlassung in Hamburg. Bekannt wurde Otto vor allem durch den Katalog-Versand. Heute wird das Sortiment zusätzlich im Internet angeboten. Der Schwerpunkt bei Otto liegt bei Textilien und Mode. Mehr über den Otto Versand.

Kritisiert wurde Otto in früheren Zeiten besonders wegen Arbeitsrechtsverletzungen bei den Zulieferbetrieben des Unternehmens. Hauptsächlich wurden die Vorwürfe gegen Otto wegen Lieferfabriken in Indonesien, China und auf den Philippinen erhoben.

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